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Reihe Feministische Ökonomie
Wochenendseminar: Wirtschaft im Umbruch - feministische
Kritik der aktuellen Debatten "Wir erleben etwas, das es vorher noch nicht gegeben hat. Die klassischen Referenzsysteme der Ökonomen funktionieren nicht mehr oder besser gesagt, noch weniger als bisher." So lautet das Fazit von Mascha Madörin zur gegenwärtigen Analyse des globalisierten Finanzsystems. An dem Wochenendseminar wird sie einen Überblick geben über die aktuellen Forschungen der feministischen Ökonomie zu aktuellen wirtschaftspolitischen Fragen. Der gegenwärtige Diskurs zur Finanz- und Wirtschaftskrise wird kritisch beleuchtet und es wird begründet, warum aus feministischer Sicht Skepsis angebracht ist. Gemeinsam werden wir uns Gedanken machen zu feministischer Wirtschaftspolitik, Care- und Gesundheitsökonomie. Die Teilnehmerinnen haben die Möglichkeit, ihre Fragen zu wirtschaftlichen Zusammenhängen mit der Referentin und den anderen Frauen zu diskutieren. Welche Vorstellungen und Visionen haben wir von einem guten Leben und wie können wir diesen näher kommen? Es werden keine wirtschaftswissenschaftlichen Kenntnisse vorausgesetzt. Referentin: Mascha Madörin, Ökonomin, eine
der wenigen Expertinnen für feministische Wirtschaftstheorie und -politik.
Gegenwärtig forscht und arbeitet sie vor allem zum Zusammenhang von politischer
Ökonomie und Sozialökonomie, zu Gender Budgeting und Care-Ökonomie.
Sie lebt und arbeitet in der Schweiz. Programm
und Teilnahmebedingungen entnehmen Sie bitte dem Flyer (pdf) Termin: Samstag und Sonntag, 29. - 30. Januar 2011 Ort: Ökologisches Tagungshaus Linden, Baiernrainer Weg 17, 83623 Dietramszell-Linden Kosten: 100 Euro / 50 Euro ermäßigt für
gering Verdienende (Seminarkosten und Übernachtung mit Vollpension) In Kooperation mit dem Münchner Frauennetz für
eine frauengerechte Stadt und der Gleichstellungsstelle der LH München Weiberwirtschaft konkret - Erfolgsgeschichten von Unternehmerinnen Wirtschaften Frauen anders als Männer? Podium mit:
Moderation: Birgit Erbe, Dipl.-Pol., FAM Frauenakademie München e.V. Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier als pdf. Termin: Dienstag, 23. November 2010, 18:30 Uhr In Kooperation mit dem Münchner Frauennetz für eine frauengerechte Stadt und der Gleichstellungsstelle der LH München Die im Schatten sieht man nicht - Zur Entstehung einer neuen internationalen Arbeitsteilung Eines der größten Wohlstandsgefälle der Welt verläuft mitten durch die Europäische Union und hat zu einer neuen internationalen Arbeitsteilung beigetragen. Haushaltsnahe Dienstleistungen werden heute nicht selten von cosmobilen? Putzfrauen und Pflegekräften insbesondere aus Osteuropa und Lateinamerika erbracht, die damit eine tragende Rolle in der hiesigen Care-Ökonomie übernommen haben. Diese unsichtbare, politisch weitgehend rechtlose Schicht von Migrantinnen entlastet auch viele Münchener Haushalte bei der Haus- und Familienarbeit. Damit ergeben sich nicht nur neue internationale Abhängigkeiten, sondern auch neue Muster sozialer Ungleichheit. Welche Problemlagen von Frauen werden dabei sichtbar? Wie müssten die Rahmenbedingungen der Arbeit in privaten Haushalten gestaltet werden, um alte und neue Ungleichheiten zu überwinden?
Grußwort: Moderation:
Weitere Infos siehe Flyer als PDF. In Kooperation mit dem Münchner Frauennetz für
eine frauengerechte Stadt und der Gleichstellungsstelle der LH München Die Dokumentation des Symposiums "Antworten aus der feministischen Ökonomie auf die globale Wirtschafts- und Finanzkrise" vom 04.07.2009 finden Sie unter Studien & Dokumentationen. Wirtschaft im Umbruch - feministische Kritik der aktuellen Debatten "Wir erleben etwas, das es vorher noch nie gegeben hat. Die klassischen Referenzsysteme der Ökonomen funktionieren nicht mehr - oder besser gesagt, noch weniger als bisher." So lautet das Fazit von Mascha Madörin zur gegenwärtigen Analyse des globalisierten Finanzsystems. In ihrem Vortrag wird sie einen Überblick geben über den aktuellen Forschungsstand der feministischen Ökonomie zu den Auswirkungen von Finanz- und Wirtschaftskrisen und neoliberaler Wirtschaftspolitik auf Frauen und Geschlechterverhältnisse. Der gegenwärtige Diskurs zu den Ursachen und zur Überwindung der Finanz- und Wirtschaftskrise wird kritisch beleuchtet und begründet, warum aus feministischer Sicht etliche Skepsis angebracht ist. Referentin: Mascha Madörin Moderation: Birgit Erbe, Dipl.-Pol., FAM Frauenakademie München e.V. Hier finden Sie den Flyer der Veranstaltung als pdf. Termin: Donnerstag, 28. Januar 2010, Beginn 18:30
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