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Veröffentlichungen



 
 
Was bringt Europa den Frauen?
Feministische Beiträge zu Chancen und Defiziten der Europäischen Union.

Ulrike Allroggen, Tanja Berger, Birgit Erbe (Hg)
184 S., Argument Sonderband Neue Folge AS 289
Hamburg 2002
ISBN 3-88619-289-X

Mit Blick auf die europäische Rechtslage, die EU-Politik und ihre Organe geben die Autorinnen dieses Sammelbandes eine aktuelle Einschätzung dessen, was Europa den Frauen "bringt". Die europäische Gleichstellungspolitik, die Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik, die Konsequenzen einer gemeinsamen Wirtschafts- und Währungsunion, das Konzept der Unionsbürgerschaft sowie die Debatte um eine europäische Verfassung werden auf ihre Bedeutung für Frauen ueberprüft. Dabei wird der Blick auch über die EU-Grenzen auf die Beitrittsländer und darüber hinaus geworfen.

Das Buch will ein Leitfaden durch den Dschungel europäischer Institutionen und Regelungen sein, Alternativen und Einflussmöglichkeiten aufzeigen und nicht zuletzt zum Einmischen und Mitgestalten ermutigen. Das "Europäische Haus" ist nach wie vor eine Baustelle, die eine deutliche feministische Handschrift braucht, soll es für Frauen mehr als nur eine zugige Behausung sein.

Autorinnen:
Kadriye Aydin, Merle Belinski, Tanja Berger, Christel Degen, Claudia Dunst, Birgit Erbe, Henriette Meseke, Elisabeth Schroedter, Susanne Schunter-Kleemann


Arbeit, Sozialisation, Sexualität.
Zentrale Felder der Frauen- und Geschlechterforschung.

Band 1 der Reihe: Lehrbuch der Frauen- und Geschlechterforschung.
(Ein kommentierter Reader, bes. geeignet als einführung für StudienanfägerInnen und FH-Studnetinnen)

Andrea Bührmann / Angelika Diezinger / Sigrid Metz-Göckel
Opladen: Leske 2000


 
 
Soziologie für die Altenpflege
Das ultimative Lehrbuch

Helga Dill / Dagmar Koblinger
220 Seiten mit vielen Karikaturen und Abbildungen
ISBN 3-8237-3560-8
Stam-Verlag Köln 2000

Das Inhaltsverzeichnis können Sie als PDF-Dokument ansehen.

Helga Dill und Dagmar Koblinger, zwei langjährige FAM-Frauen haben sich in ihrer Lehr- und Forschungstätigkeit für die Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Altenpflege immer wieder geärgert, dass es kein vernünftiges Lehrbuch für die Alterssoziologie gibt. Doch was nicht ist... gibt es jetzt ... das ultimative Lehrbuch "Soziologie für die Altenpflege". Es ist auch für Nicht-Fachfrauen eine überaus gelungene Einführung in alle Altersfragen. Es macht Lust, sich mit dem Alter(n) auseinanderzusetzen.

(PDF-Dateien lassen sich mit dem Adobe® Acrobat® Reader ansehen und drucken. Der Acrobat® Reader ist für alle gängigen Plattformen (Windows, Macintosh, Linux...) kostenlos erhältlich. Hier können Sie den Acrobat® Readers herunter laden.)


 
 
Gauklerin der Literatur
Elisabeth von Arnim und der weibliche Humor

Marianne Flassbeck
Göttert Verlag 2002
ISBN: 3-922499-61-9

Die Arbeit stellt nicht nur eine Monographie über die seit der Jahrhundertwende und in den Zwischenkriegsjahren populäre und vielgelesene englische Autorin Elizabeth von Arnim dar - deren Romane seit den Neunziger Jahren auch in Deutschland eine Renaissance erleben - sondern versucht darüber hinaus, dem Phänomen eines weiblichen literarischen Lachens auf die Spur zu kommen.

Der Anlaß für diesen spezifischen Forschungsaspekt ergab sich zunächst natürlich vor allem aus der Faszination, die vom humoristischen Schreiben dieser Autorin ausgeht. Umso mehr aber spornte eine andere Auffälligkeit bezüglich dieser Autorin das Forschungsinteresse am weiblichen Humor an: Elizabeth von Arnim galt zwar in ihrer Zeit als eine der geistreichsten und witzigsten Literatinnen, geriet aber dann über Jahrzehnte in Vergessenheit und auch von Seiten der Literaturwissenschaft gab es bislang kaum Interesse, ihren innovativen Einsatz humoristischer Ausdrucksverfahren einer genaueren Betrachtung zu unterziehen. Weiblicher Humor - von den Literaturkritikern ebenso wie von der Gesellschaft heruntergespielt oder verleugnet - tritt mit diesem Buch über Elizabeth von Arnim aus seinem Schattendasein heraus und fordert damit gleichzeitig eine alternative, geschlechterspezifische Betrachtungsweise des Lachens ein.


 
 
Geburtsfehler: weiblich
Lebenserinnerungen einer katholischen Theologin

Elisabeth Gössmann
IUDICIUM Verlag 2003
488 Seiten
ISBN 3-89129-975-3
Müchen

Elisabeth Gössmann, "Kirchenlehrerin des 20. Jahrhunderts" und "eine der bedeutendsten Theologinnen Deutschlands" (Schweizer Radio DRS2) legt ihre Lebenserinnerungen vor.

Die gebürtige Osnabrückerin, die jahrzehntelang in Japan gelehrt hat und bis dato zwischen Tokyo und München pendelt, hat sich bei ihrem Lehrer Michael Schmaus in theologie- und philosophiegeschichtlichen Forschungsmethoden ausgebildet. Vorwiegend hat sie alternative theologische Schulen wie die des Abaelard (12. Jh.) und der Theologen des Franziskanerordens (13. Jh.) untersucht und sich in den letzten 2 Jahrzehnten zunehmend auf die Tradition theologischer Autorinnen seit dem 12. Jh. (Hildegard v. Bingen) konzentriert.

In ihrem Erinnerungsbuch erzählt sie von den Ergebnissen dieser Forschung, insbesondere wie die Tradition der Frauen sich von der der Männer unterscheidet. Das Spannende an dem Buch ist, daß die Autorin ihre Forschungsergebnisse in Wechselwirkung mit ihrer Lebenserfahrung darstellt, so daß einsichtig wird, wie Wissenschaft zum lebendigen Erlebnis werden, ja sogar auch trösten kann.

Zielgruppe des Buches sind alle an theologiegeschichtlicher Gender- und Frauenforschung Interessierten, besonders diejenigen, die in theologischen und pastoralen Berufen arbeiten.


 
 
Kommunikationstrainer für Beruf und Karriere
Überzeugend argumentieren, souverän vortragen, erfolgreich verhaldeln

Marion Grünberg
160 Seiten
ISBN 3-581-671494
Humboldt-Taschenbuchverlag München


 
 
Männer - Prostitution - Tourismus
Wenn Herren reisen...

Andrea Rothe
228 Seiten
ISBN 3-89691-408-1
Westfälisches Dampfboot 1997

Sie sind alt, fett und hässlich, pervers, Männer, die es mit Kindern treiben, die sich und andere mit Aids gefährden, weil sie sich bei ihren sexuellen Eskapaden nicht ausreichend schützen. Dies ist das eine Bild, das es von den sogenannten Sextouristen gibt. Das andere stilisiert sie zu "Helden", die den angeblich so emanzipierten westlichen Frauen endlich einmal zeigen, was sie von ihnen halten, nämlich gar nichts! Deshalb weichen sie ja aus in Länder, in denen Frauen (noch) willig sind - und sei es für Geld.


 
 
Frauengemeinschaften in der Geschichte
Materialband mit den Texten der Referate der Tagung des Historikerinnen-Netzwerks Frauen & Geschichte Bayern vom 6.-8. Oktober 2000 in der Georg-von-Vollmar-Akademie in Kochel

Christiane Wilke (Hg.)
IV + 140 Seiten
(Eigendruck im Selbstverlag) München 2002

10,- Euro inkl. Porto und Verpackung

zu beziehen über: Frauen & Geschichte Bayern
Dr. Christiane Wilke
Von-der-Pfordten-Str. 27
80687 München
Tel. 089 / 5682 2172
e-mail: FGB-Chr.Wilke@t-online.de

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