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Fachtagung Herausforderung Geschlechtergerechtigkeit - Gender Mainstreaming als Lösungsstrategie? Dokumentation der Tagung vom 12. bis 13. Februar 2007 in der Evangelischen Akademie Tutzing
-------------------------------------------------------------- Kurzbiografien der Referent/innen und ModeratorinnenKarin Andert, Studienleiterin, Soziologin und Literaturwissenschaftlerin.
Forschungsarbeit zu Monika Mann. Dr. Inge v. Bönninghausen hat nach dem Studium der Germanistik
und Geschichte zunächst als freie Journalistin gearbeitet bis sie von 1974
bis 1999 als Fernsehredakteurin beim Westdeutschen Rundfunk vorrangig das frauenpolitische
Magazin "Frauen-Fragen" geleitet und moderiert hat. Sie war Referentin
und Moderatorin bei Frauen-Medien-Konferenzen in Lateinamerika, Afrika und Asien.
Berichterstattung von den UN-Konferenzen in Kairo und Peking, 1996 Verleihung
des Bundesverdienstkreuzes, 2000 bis 2004 Vorsitzende des Deutschen Frauenrates
und Vorstandsmitglied der Europäischen Frauenlobby. Birgit Erbe, Dipl.-Pol., M.A.; Geschäftsführerin der FAM Frauenakademie München e.V., Erwachsenenbildung, wissenschaftliche Mitarbeit in dem EU-Projekt "Gender Budgeting as an Instrument for Managing Scientific Organisations to Promote Equal Opportunities for Women and Men - With the Example of Universities"; Mitbegründerin der Gender Budget Initiative München; Arbeitsschwerpunkte: EU-Politik und europäischer Integrationsprozess aus Geschlechterperspektive, Gender Budgeting, Gender Mainstreaming, Frauenrechte. Dr. Christine Färber, Professorin für empirische Sozialforschung und Kommunikation an der HAW Hamburg. Die Politik- und Verwaltungswissenschaftlerin war von 1991-1999 Frauenbeauftragte der Freien Universität Berlin. Seit 1999 leitet sie das Unternehmen Competence Consulting, mit dem sie u. a. Ministerien bei der Einführung von Gender Mainstreaming und Gender Budgeting berät. Dr. Jörg Fichtner studierte an der Universität Freiburg Psychologie und Soziologie und wurde mit einer Arbeit über Partnerschaftsvorstellungen von Männern promoviert. Nach mehreren Evaluationsprojekten im Bereich Gendertrainings bietet er seit 2002 vor allem mit Dr. Regina Frey zusammen bundesweit Gendertrainings an. Er hat diverse Arbeiten im Bereich Männer- und Geschlechterforschung veröffentlicht und arbeitet darüber hinaus in München als Berater und forensischer Gutachter für Scheidungsfamilien. Dr. Regina Frey, Politikwissenschaftlerin und Gender-Beraterin. Inhaberin des genderbüros in Berlin. Begleitende Beratung, Fortbildungen und angewandte Forschung im Rahmen der Umsetzung von Gender Mainstreaming und Gender Budgeting. Veröffentlichungen zur theoretischen Fundierung von Gender Mainstreaming und Gender Training. Fortbildung zur Antibias-Trainerin und Mitverfasserin des Gender-Manifests. Lehrbeauftragte an der Freien Universität Berlin für Gender Kompetenz. Mitglied im Netzwerk Gendertraining, bei Gender Mainstreaming Experts International (GMEI) sowie Mitbegründerin der Bundesinitiative Gender Budgeting (BiGBudget). Dr. Gerrit Kaschuba, Dipl.-Pädagogin, Geschäftsführerin des Forschungsinstituts tifs e.V. (Tübinger Institut für frauenpolitische Sozialforschung), Supervisorin; Schwerpunkte: Bildungsforschung (Fort- und Weiterbildung, Übergang Schule-Beruf von Jugendlichen unter-schiedlicher Herkunft), Evaluationen und wissenschaftliche Begleitforschung zu Praxisprojekten, Durchführung von Gender Trainings, Konzeptentwicklung, Beratung und Evaluation von Gender Mainstreaming-Prozessen. Edda Kirleis, Master of Development Studies (Institute of Social Studies, Den Haag), Dipl. Religionspädagogin (FH), mehrjährige Auslandstätigkeit in Bangladesh, seit 1995 im Referat Südasien (Schwerpunkte: Gender und Friedensarbeit/Konfliktbearbeitung) des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED), Bonn. Zusammenarbeit mit dem South Asia Network of Gender Activists and Trainers (SANGAT), seit 1992 Gender Trainings für Entwicklungs-NRO (Brot für die Welt, EZE, Misereor, DED u.a.), kirchliche Einrichtungen, Erwachsenenbildung. Mitglied im Netzwerk Gendertraining. Dr. Christine Roloff, Diplom-Sozialwissenschaftlerin; 1985-2004 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Hochschuldidaktischen Zentrum der Universität Dortmund, 1994-1995 Frauenbeauftragte der Universität Dortmund, 1998-2003 Projektleiterin beim Rektorat der Universität Dortmund mit der Aufgabe der Integration von Gleichstellung in die Hochschulreformen, 2005-2006 Expertin in der Evaluierung der Gleichstellung und Frauenförderung an den österreichischen Universitäten; Publikationen zu Frauen in Studium und Beruf, Profession und Geschlecht, Hochschulstrukturreform und Gleichstellungspolitik. Dr. Andrea Rothe ist Politikwissenschaftlerin und hat an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Freien Universität Berlin studiert. Sie ist Vorsitzende der Frauenakademie München e.V. Heute ist sie in der wissenschaftlichen Politikberatung und Forschung tätig. Schwerpunkt ist Gender Mainstreaming in der Jugendhilfe und in wissenschaftlichen Organisationen. In diesem Zusammenhang bietet sie auch Gender-Trainings an. Darüber hinaus hat sie ein Büro für wissenschaftliche und technische Redaktion. Petra Rück-Wallenberger, Ministerialrätin, Jurastudium an der LMU München, seit 1999 Leiterin der Leitstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen. Seit 1980 Beamtin beim Freistaat Bayern in den Bereichen Umweltschutz, Landesplanung, Enteignung, Baurecht, Personal und Familie. Verheiratet, 2 Kinder im Alter von 19 und 21 Jahren. Dr. Verena Schmidt hat Internationale Politik mit dem Schwerpunkt Gender und Organisationen in London, Paris und Edinburgh studiert und in Bochum in Sozialwissenschaften promoviert. Sie arbeitet in der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) im Büro für Arbeitnehmerfragen. Sie ist alternierende Genderkoordinatorin ihrer Abteilung und Teil des Gendernetzwerkes der ILO. Ihre letzten Veröffentlichungen zu Gender umfassen ihre Doktorarbeit: "Gender Mainstreaming - an Innovation in Europe? The Institutionalisation of Gender Mainstreaming in the European Commission" (2005) sowie "Combing Bottom Up and Top Down: The Gender Mainstreaming Policy of the International Labour Organization". In: Lenz, Ilse, Ullrich, Charlotte; Fersch, Barbara (2007): Gender Orders Unbound. Globalization, Restructuring, Reciprocity (im Erscheinen). Katrin Schneider, Diplom-Kauffrau, hat BWL, Publizistik und Sinologie an der FU Berlin studiert. Dort fünf Jahre lang als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Volkswirtschaft des Vorderen Orient, zwischen 1998 und 2005 freiberufliche Gutachterin, Journalistin und Trainerin. Als Gutachterin hat sie u.a. verschiedene Gendermainstreaming-Projekte der GTZ geprüft und das Sektorvorhaben Gender beraten, das sie im letzten Jahr bis zum Abschluss des Projekts geleitet hat. Seit Januar 2007 arbeitet Katrin Schneider freiberuflich und unterstützt das neue Genderprogramm der GTZ insbesondere zu Fragen des ökonomischen Empowerment von Frauen. Einer ihrer Arbeitsschwerpunkte liegt auf dem Thema Gender Responsive Budgeting. Dr. Barbara Stiegler, Diplompsychologin, Diplompädagogin, Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung, Arbeitsbereich Frauen- und Geschlechterpolitik. Wissenschaftliche Politikberatung durch die Verknüpfung von Ergebnissen der Frauen- und Geschlechterforschung mit politischen Fragestellungen: Erarbeitung von Expertisen, Beratung und Vortragstätigkeit im In- und Ausland. Themen: Frauenarbeit als bezahlte und unbezahlte Arbeit und ihre gesellschaftliche Bedeutung, (Dienstleistungspools, Erziehungsgehalt, Qualifikation und Hausarbeit), Materieller Gegenwert von bezahlter Frauenarbeit (Lohndiskriminierung, Armut), Qualifikation durch Arbeit (soziale Kompetenz, Frauenberufe), Zukunft der Frauen(erwerbs)arbeit im gesellschaftlichen Diskurs (Tele(heim)arbeit, Reserve-armee) Geburtenrückgang aus der Geschlechterperspektive. Seit 1998 verstärkt in For-schung, Konzeptualisierung und Beratung verschiedener Zielgruppen zum Thema Gender Mainstreaming. Ute Wanzek, Dipl.-Ing. (TU Dresden). Seit 2001 Mitinhaberin der G/I/S/A, Gender-Institut Sachsen-Anhalt GbR und Geschäftsführung für Gender Mainstreaming Prozessbegleitung, Bildung und Beratung, Schwerpunkte: öffentliche Verwaltungen aller Ebenen, insbesondere Länder Sachsen-Anhalt sowie Brandenburg, Baden-Württemberg (mit Schwerpunkt EU-Strukturfonds), Beratung von Organisationen zur strukturellen Implementation von Gender Mainstreaming als (Re)organisationprozess sowie im Rahmen von Gender Mainstreaming-Umsetzungsprozessen mit Modellprojekten; Gender Mainstreaming-Bildung verschiedenster Formen (Seminare, Workshops, Führungskräftetrainings, Coaching); seit 1997 deutsche Vertreterin im Europäischen Verein WiTEC e.V. - European Association for Women in Science, Engineering and Technology, dessen Generalsekretärin 2001-2005. Eva M. Welskop-Deffaa, Diplom-Volkswirtin/Univ., seit Mai 2006 Leiterin der Abteilung Gleichstellung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Nach dem Studium in München und Florenz arbeitete sie als freie Journalistin (FAZ, Neue Westfälische, Ärzte-Zeitung) und als wissenschaftliche Mitarbeiterin eines Bundestagsabgeordneten, bevor sie Grundsatzreferentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) und später Leiterin des Referates Wirtschaft und Gesellschaft des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) wurde. Zahlreiche ehrenamtliche Tätigkeiten in (Frauen-) Vereinen (u.a. stv. Vorsitzende des Hildegardis-Vereins). THEATER-INTERAKTIV
Anja Morell, M.A. Theaterwissenschaft, Germanistik und Philosophie,
Jg. 1971. Parallel zum Studium besuchte sie privaten Schauspielunterricht in Method-Acting/Rollenstudium/
Improvisationstheater u.a. und wirkte bei verschiedenen Theaterproduktionen in
München mit. Als Musikerin ist sie Pianistin, beherrscht Keyboard, E-Gitarre
sowie Gesang. Heute ist Anja Morell bei THEATER-INTERAKTIV tätig als Improvisationsschauspielerin,
Musikerin und Projektmanagerin. Weitere Informationen:
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